Spaniens Immobilienpreise im Juni 2010

Ciudad Quesada an der Costa Blanca

Costa Blanca: Ciudad Quesada

Eigentlich ist die Situation für Käufer günstig. Die Preise sind gesunken. Es gibt ein überbordendes Angebot. Doch auch wenn Spanien als echter Käufermarkt erscheint, stagniert das Geschäft. Das hat zwei Gründe: Zum einen werden potentielle Käufer immer noch mit überzogenen Preisforderungen konfrontiert. Zweitens stellen die Banken kaum noch Geld für Hypotheken bereit. Für die Ratingagentur Fitch sind spanische Immobilien weiter überbewertet. Wenn jetzt Käufe zustande kommen, müssen die Verkäufer dann auch meist größere Preisnachlässe einräumen, als es die offiziellen Statistiken widerspiegeln. Das gilt meist selbst bei Immobilien, die in Anzeigen mit großen Preisnachlässen offeriert werden. Nach den Zahlen des spanischen Statistikamtes (INE) gab es nämlich im ersten Quartal des Jahres 2010 nur einen Preisrückgang bei Immobilien von 2,9 % im Vergleich zum Vorjahr. Fitch geht allerdings davon aus, dass die Preiskorrektur noch bis zum Jahr 2012 weitergehen wird.

Dieser Beitrag wurde unter Europa, Spanien veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentare sind geschlossen.